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MIT SPORT UND SPIEL GEGEN „VOLL VERZUCKERT“

Die 5. Klassen haben diese Woche alle drei Wandertage genommen,  um sich vor den Klassenarbeiten noch einmal so richtig zu erholen und dabei für die letzten 10 Unterrichtswochen Kraft zu schöpfen. Wir sind thematisch immer ganz nah am Ball geblieben und haben uns an der Förderstufe aus den 90ern des vergangenen Jahrhunderts orientiert. Es war ja nicht alles schlecht! Dort hieß es einst „Gesundes Leben in einer gesunden Umwelt“. 


Der Schock bei „Voll verzuckert“ (That SUGAR Film) aus Australien saß spätestens in dem Moment tief, als 125 Schülerinnen und Schüler die faulenden Zahnüberreste  im Munde eines 18 Jährigen auf der Leinwand erblickten und einstimmig riefen, wie eklig das doch sei. Vom „Glückspunkt“ bei der Herstellung  und Versüßung immer wieder neuer Softdrinks und Fertigprodukte  war da die Rede und auch den Lehrern wurde schnell klar: Verar… verar… verar….! Wenn wir unser Gemüse und Obst nicht selbst zubereiten, geht der Weg …. in die Breite und hin zur Fettleber! Und da es ein Wandertag war, mussten die kurzen Beine der Kurzen natürlich ins Luchskino laufen: O-Ton „Ich latsche doch nich´ bis Trotha!“ Oh doch! Und auch zurück!

Mittwoch durfte dann Straßenbahn gefahren werden ins Maya Mare, das wir mit ein paar Rentnern teilen mussten, d.h. die Rutschen waren immer frei und die 4 Stunden im Bad waren viel zu schnell vorbei. Jeder durfte gleich mal unter Beweis stellen, dass er schwimmen konnte und kein „Kind“ musste die ganze Zeit im Kinderbecken verbringen, wie wir es zunächst befürchtet hatten.

Donnerstag war der Wettkampftag, an dem jeweils zwei Klassen im Zweifelderball  gegeneinander antreten durften. Die Jungen haben besonders spannende Spiele gezeigt, bei denen die Wogen schon sehr hoch kochten. Als unschlagbar wendig stellte sich der Mannschaftskapitän der Klasse 5e, Alexander E., dar, der regelrecht unkaputtbar seine drei Leben verteidigte.  Hut ab vor so viel Kondition und Schnelligkeit! Aber auch die Mädchen ließen sich nicht lumpen und wir konnten ein paar exzellente Ballfrauen ausmachen, besonders Lysann und Amina  in der Klasse 5a. 

Wenn jetzt noch  a l l e  lernen, dass es fair ist, sich nach dem Spiel die Hand zu reichen, weil es im Sport einfach dazu gehört, das wäre ja nicht auszudenken! Wir sind jetzt schon sehr gespannt, wie sich die Jüngsten an der IGS im Juni beim Triathlon und Beachvolleyball anstellen werden. Vielleicht muss dann vorher ein kleines Zückerchen eingeworfen werden, um genügend Energie für die Herausforderungen zu  haben? Wir freuen uns jedenfalls auf weitere sportliche Begegnungen. 

(Gö, Th, 23.03.2017)