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STUDIENFAHRT KRAKAU 2017

Montag, den 20.03.2017

50 Schüler aus der Klassenstufe neun und vier Lehrer starten mit dem Bus zur Fahrt im Rahmen der Projektwoche „Gegen das Vergessen“ nach Krakau in Polen. Wir trafen uns 6:45 Uhr am Busbahnhof und sind 15 Minuten später losgefahren. Die Fahrt dauerte knapp 9 Stunden, inklusiver dreier Pausen, die genügten. Als wir ungefähr 16 Uhr ankamen, checkten wir in unserem Hotel ein. Anschließend hatten wir eine halbe Stunde zur Erholung auf unseren Zimmern im Hotel Alexander Zeit. Anschließend ging es auch schon los. Wir liefen zum Markt und von dort aus zum Schloss Wawel. Im Anschluss daran hatten wir 3 Stunden Freizeit, in der wir in Dreiergruppen die Nebenstraßen des sehr schönen Marktplatzes erkunden konnten. Nachdem wir alle wieder im Hotel waren, ging jeder auf sein Zimmer, um den langen Tag langsam ausklingen zu lassen. 

Sue J. 9d 



Am Montag den 20.03.2017 standen wir alle aufgeregt und pünktlich 6:45 Uhr am Busbahnhof um unsere Fahrt nach Krakau anzutreten. Die ungefähr neunstündige Fährt verlief sehr angenehm. Bei unserer Ankunft waren alle überrascht von dem schönen Hotel das wir die Woche bewohnen würden. Nachdem wir kurz Zeit in unseren Zimmern verbrachten sahen wir uns die Burg Wawel Royal Castle an. Anschließend hatten wir bis 20:00 Uhr Zeit die Stadt ein wenig zu erkunden. Am Ende des Tages schliefen wir voller Spannung vor den nächsten Tagen ein. 


Jonathan R.


Dienstag, den 21.03.2017

Nach einem leckeren Frühstück haben wir ab 10:00 Uhr an einem Stadtrundgang in Krakau teilgenommen, der sehr interessant war. Wir haben sehr viel angesehen, z. Bsp. die Burg Wawel und die Universität, welche die zweitgrößte in Polen ist und noch vor der ersten deutschen Universität gegründet wurde. Krakau wird auch aus diesen Gründen die Stadt der Studenten genannt. Einige Schüler waren auch von der Drachenhöhle begeistert. Nach dem Ende des Stadtrundgangs gegen 12:00 Uhr sind wir wieder in das Hotel gegangen und hatten eine dreiviertel Stunde Pause, um uns auszuruhen und uns zu stärken. Nach der Pause sind wir etwa gegen 13:00 Uhr das erste Mal nach Auschwitz gefahren und hatten einen interessanten Workshop über Kinder im Konzentrationslager. Ab 16:45 Uhr sind wir wieder ins Hotel gefahren und haben unsere Tagebücher geschrieben.


Max R. 9c

Mittwoch, den 22.03.2017

Heute haben wir uns in Ausschwitz das Konzentrationslager Auschwitz I und das Konzentrationslager Auschwitz II-Birkenau angesehen. Wir haben viel über die damalige Zeit und den Umgang mit Rassen zweiter Klasse gelernt. Vieles war so erschreckend, dass einigen Schülern die Tränen in den Augen standen. Während des Besuches im Konzentrationslager Auschwitz I hat es die ganze Zeit geregnet. Das triste und graue Wetter unterstützte die herrschende Gemütslage zusätzlich. Am Ende der ersten Führung gingen wir zum Bus und wurden in das zweite Konzentrationslager gefahren. Auch hier konnten wir viele Eindrücke der Grausamkeiten sammeln. Zum Beispiel sahen wir die Reste der Vergasungsanlage, in der bis zu 1400 Menschen mit einem Mal umgebracht werden konnten. Kurz vor dem Ende fing es ziemlich stark an zu regnen, sodass alle klitsch nass wurden und nur noch nach Hause wollten, vermutlich wie die armen Seelen, die das KZ nie wieder verlassen durften. Alles in Allem war es ein sehr spannender und aufregender Tag, der uns zum Teil emotional sehr stark berührt hat.

Leonie S. 9a  

Am 3. Tag in Krakau fuhren wir um 8 nach Auschwitz. Zuerst besuchten wir das ehemalige Lager indem während des zweiten Weltkrieges grausame und menschenverachtende Experimente durchgeführt wurden. Wir verbrachten dort ca. 3 Stunden. Als wir anhand der Überreste, z.B. der Haare und den Schuhen, gesehen haben, wie viele Menschen misshandelt und umgebracht wurden, waren wir sehr schockiert. Danach fuhren wir nach Auschwitz-Birkenau, wo die Juden, Polen und viele andere grausam vergast wurden. Bis zum Tod mussten sie teilweise noch schwer arbeiten. Das Lager war in 2 Teile aufgeteilt: das Frauen- und Männerlager

Es regnete andauernd, was den Tag nicht sehr angenehm gestaltete. Nach der Führung durch ganz Auschwitz fuhren wir wieder zurück ins Hotel. Insgesamt war der Tag sehr informativ, aber auch sehr schockierend. 


Eric L./ Samira M.-L. 9c

Donnerstag, den 23.03.2017

Als wir um 8 Uhr vom Hotel Alexander los gefahren sind, kamen wir gegen 9:15 Uhr im KZ Auschwitz an, wo wir uns gleich an die Arbeit für den zweiten Workshop gemacht haben.

Nach der einstündigen Busfahrt zurück nach Krakau sind wir gleich in die Fabrik von Oskar Schindler gegangen. In dem Museum wurde gezeigt, wie Krakau von 1939-1945 aussah. Ich fand das Museum sehr gut gemacht. Es waren sehr viele Ausstellungsstücke, die die schlimmen Dinge, die in Krakau zu dieser Zeit passiert sind, verdeutlichen, zu sehen. Nachdem wir uns das Museum angeschaut hatten, haben wir an einer Stadtführung teilgenommen. Während dieser besichtigten wir das ehemalige Ghetto von Krakau. Wir haben durch die Stadtführerin viele interessante Informationen bekommen. Nach der Stadtführung wurden wir von unserem Busfahrer abgeholt und sind sehr erschöpft ins Hotel gefahren.

Matty 9a


Nach dem Frühstück fuhren wir gegen 8 Uhr mit dem Bus nach Auschwitz. Dort hat uns eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte die Ausstellung über die Sinti und Roma gezeigt. Alle erhielten Arbeitsaufträge, die in Gruppen erledigt werden mussten. Danach sind wir zu dem Museum in dem ehemaligen Gebäude von Oskar Schindlers Fabrik gefahren. Dort wurde vieles über den zweiten Weltkrieg in Krakau erklärt. Nach dem Museumsbesuch wurden wir von den Stadtführern abgeholt und in das ehemalige jüdische Viertel geführt. Wir besuchten eine Synagoge und mehrere Drehorte des Filmes „Schindlers Liste“. Anschließend wurden wir wieder in das Hotel gefahren und verbrachten dort den letzten Abend.

Patricia H. / Michelle G. 9d


Workshop in Auschwitz und das Schindler-Museum 

Um 8:00 war es dann soweit. Unser Busfahrer fuhr uns wieder nach Auschwitz, zum Konzentrationslager. Nach einer entspannten Stunde Fahrt waren wir dann auch schon da. Wir liefen zu der Zollkontrolle und dann zum Block 23, in dem wir dann einen Workshop erfüllten. Pro Bankreihe gab es für jeden Schüler Aufgaben mit verschieden Dokumenten zum lesen. Eine nette Dame mit polnischem Akzent erklärte uns natürlich auf Deutsch unsere Aufgaben. Sie war so nett und tauschte die Dokumente immer sodass wir verschiedene lesen konnten. Wir erfuhren über Experimente von Josef Mengele, den sogenannten Todesengel von Auschwitz. Er war Oberarzt im Lager. Er und auch andere Ärzte führten sehr schlimme Experimente an vielen Häftlingen durch, die dann nach qualvollen Schmerzen zum Tode führten. Das Schrecklichste was ich heute gelesen habe, war die Geschichte über Ewa Roth. Diese Frau musste ihrem eigenen neugeborenen Kind zur Sicherheit Morphium spritzen das dann zum Tode führte. Nicht nur diese Geschichte hat mich schockiert, sondern auch Experimente von anderen Ärzten. Nachdem wir dann fertig waren, besprachen wir die Aufgaben und diskutierten darüber. Dann fuhren wir um 12 Uhr wieder nach Krakau zum "Schindler-Museum". Dort erwartete uns schon eine Leiterin. In zwei Gruppen wurden wir dann herumgeführt. Zuerst wurde uns etwas über das Leben in Krakau während des 2. Weltkriegs erzählt und wir erinnerten uns an Szenen aus "Schindlers Liste". Ab 16:00 zeigte man uns die früheren Gettos der Juden. Des Weiteren besuchen wir eine der vielen Synagogen in Krakau. Um 18:00 Uhr ging es auch wieder zum Hotel Alexander I. Nun hatten wir noch bis 20:00 Uhr Freizeit, damit wir uns zum letzten Mal noch in der Stadt Krakau befinden können. Danach endet nun leider auch unser letzter Tag in Polen. 


Antonia W. / Anna S. 9e 


Freitag, den 24.03.2017

Freitag – der letzte Tag. Ein bisschen froh, ein bisschen traurig sind wir nach dem wie immer sehr reichlichen Frühstück und der Zimmerkontrolle um 9:00 Uhr. Kurz danach waren wir auch schon am Bus und haben unser Gepäck verstaut. Nach 9 Stunden Fahrt erreichten wir wieder Halle. Wir freuten uns auf das Wochenende zu Hause. Wir denken, dass das nächste Mal viel mehr Leute mitfahren sollten, da die Geschichten und Erlebnisse uns viel beibringen konnten.

Bastian M. / Lisa R. 9e

[Häusler - 30-03-17]