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DEUTSCHE SCHüLERAKADEMIE – MAN MUSS KEIN FACHIDIOT SEIN UM TEILZUNEHMEN.

Zu Beginn der vergangenen Sommerferien hatte ich, dank des Vorschlages von Frau Ortlieb, die Chance 16 Tage in Braunschweig bei der Deutschen Schüler Akademie (nachfolgend DSA) zu verbringen.

Entgegen meiner eigenen und der anderer Teilnehmer war die DSA kein reines “Strebercamp” sondern eher eine große Klassenfahrt, bei der man etwas jenseits dessen gelehrt bekommt was in der Schule vermittelt wird. Die Akademie bietet für jeden Interessenten ein breites Spektrum an möglichen Kursen, d.h. man muss kein Ass in Naturwissenschaften sein um Spaß zu haben. Das hatte zur Folge, dass es genügend Gesprächsstoff gab und man nicht befürchten musste, dass sich alle nur über Mathe oder Physik, Biologie etc. unterhalten können. So gab es beispielsweise auch einen Wirtschaftskurs und sogar einen Kabarettkurs.

Der DSA-Alltag besteht im Groben aus drei Komplexen: dem Kurs(o.a.), diversen kursübergreifenden Angeboten (KüA) und Schlafmangel (ohne Kaffee oder alternativ schwarzen Tee ist man etwas aufgeschmissen). Die Kurse, egal ob nun wie in meinem Fall der Mathekurs zur Galoistheorie oder beispielsweise der Kabarettkurs, wurden von jungen fachkundigen Experten betreut. In der Regel verbrachte man täglich bis zu fünf Stunden in seinem Kurs und den Rest des Tages dann bei den KüAs. Diese wurden entweder von der Akademieleitung oder von Teilnehmern selbst angeboten. So gab es KüAs, die sich mit Sport beschäftigt hatten, wie Fußball, Basketball, Volleyball, Ultimate Frisbee etc., diverse Tanzkurse  sowie KüAs zu Schach, Werwolf, Midgard oder dem Lösen diverser Zauberwürfel. Dadurch konnte man sehr schnell neue Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen.

Des Weiteren gab es auch noch einen Wandertag. Es fanden Exkursionen zu in der Nähe liegenden Orten statt. Die Auswahl war beeindruckend. So konnte man an einer Wanderung durch das Okertal oder auf den Brocken, einen Trip nach Wernigerode oder einer Kanufahrt teilnehmen.  

Auch wenn man es am Anfang nicht glauben will, gehen diese zwei Wochen extrem schnell vorbei und eh man sich versieht, sitzen knapp hundert Leute weinend da, weil die „Schulzeit in den Ferien“ zu Ende ist und man wieder nach Hause darf.

[Or 10.09.2017]