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AUSSTELLUNGSERöFFNUNG „GEGEN DAS VERGESSEN“

Am 27.9. 2017 konnte in der Aula der IGS die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ feierlich eröffnet werden.
Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrganges zeigten ihre Eindrücke und Erlebnisse anlässlich der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Birkenau im März 2017 in Form von Tagebüchern, Fotos und Berichten. 
Wichtige Eindrücke erhielten die Jugendlichen bereits während der Führungen. Diese wurden durch die eindrucksvollen, wenn auch nicht leicht zu verarbeitenden Workshops in der Gedenkstätte Auschwitz noch weiter vertieft. In Krakau besuchten die Jugendlichen die Museumsfabrik „Oskar Schindler“, mit deren Geschichte sie sich schon im Vorfeld bekannt gemacht hatten. Die Stadt Krakau wird uns nicht nur durch ihre Schönheit, sondern auch durch die Herzlichkeit ihrer Bewohner in Erinnerung bleiben.
Ihre Eindrücke haben die TeilnehmerInnen in Tagebüchern festgehalten. Die Gäste der Ausstellung hatten Gelegenheit, in diese Einsicht zu nehmen. An Hand der von den Jugendlichen gestalteten Postern konnten die Gäste die Stationen der Reise nachvollziehen. Auf einem Poster findet der Besucher Informationen zu einem ehemaligen Schüler dieses Hauses – dem NS-Verbrecher Horst Schuhmann. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten während eines Workshop zu seinen unmenschlichen medizinischen Experimenten.
Viele Helfer haben zum Erfolg der Gedenkstättenfahrt und auch zum Gelingen der Ausstellung beigetragen. Wir bedanken uns herzlich bei der Bethe-Stiftung/Stiftung Erinnern, der Landeszentrale für politische Bildung, bei Herrn Lampe, Herrn Viebig, Herrn Senger, Frau Uecker, Herrn Henkel und Ivo, Marie, Nils (10b) sowie Jakob und Kevin (10a).
Keiner von uns weiß, wie er gehandelt hätte, hätte er damals gelebt. Aber heute können wir dafür sorgen, dass unser Handeln von Achtsamkeit und Respekt gegenüber unseren Mitmenschen, unserer Umwelt und uns selbst geprägt ist. 
[Ue 02.10.2017]