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POLENFAHRT 2016 - REISETAGEBUCH

Erste Eindrücke von unserer Fahrt nach Polen
Unsere 25 Schüler aus allen achten Klassen und 3 Lehrer trafen sich am Sonntag den 10. April um 7 Uhr vor der Schule. Einigen von uns fiel der Abschied von unseren Eltern sehr schwer. Ich denke wir alle waren und sind immer noch sehr aufgeregt und gespannt auf die Leute die uns in den Masuren erwarten. Mittlerweile fahren wir seit 7 Stunden und haben auch noch 7 vor uns. Die Fahrt über die Grenze verlief sehr gut. Wir mussten nicht warten und konnten passieren ohne kontrolliert zu werden. Aller 2 Stunden machen wir eine Pause an einem Rastplatz. Auf der Fahrt können wir die beeindruckend schöne Natur bewundern. Die Wälder und kleinen Dörfer sehen aus wie im Bilderbuch. Nils und ich (Sue) aus der 8d werden ab heute jeden Tag einen kleinen Tagesbericht bis zum Ende der Polenfahrt verfassen.

Erster Tag in Polen
Nachdem wir ankamen, wurden wir alle sehr herzlich begrüßt. Wir fuhren zu unseren Gastfamilien nach Hause. Manche aßen noch etwas und andere gingen direkt ins Bett. Am nächsten Tag trafen wir uns um 9 Uhr an der Schule, unterhielten uns über die erste Nacht und unser erstes Zusammentreffen mit den Familien. Es gab keine Probleme, sondern nur Lustiges zu erzählen. Anschließend spielten wir Kennlernspiele. Danach aßen wir Mittag in der Mensa. Nach dem Mittagessen hatten wir Freizeit und gingen in Gruppen in die Stadt. 16:00 trafen wir uns an der Sporthalle und machten gemeinsam Sportspiele. Nun erwartet uns die zweite Nacht und wir freuen uns auf den nächsten Tag.

Elk ist fit
Gestern Abend sind wir in kleinen Gruppen   rausgegangen. Einige spielten Basketball und andere gingen an der Promenade spazieren. Am nächsten Tag besprachen wir wieder alles in unserem Morgenkreis. Anschließend gingen wir mit unseren Partnern eine Stunde in den Unterricht. Danach besuchten wir in einen ökologisches Zentrum und arbeiteten in Gruppen an Zeichnungen oder Wörtern für unser Bildwörterbuch zu Siegfried Lenz "Eine Liebesgeschichte" aus dem Band "So zärtlich war Suleyken. Diese Geschichte wurde bereits im Vorfeld von den polnischen und deutschen Jugendlichen ausgewählt und bearbeitet. Wir hatten hatten Wortmaterial ausgesucht und 10 Bilder gezeichnet. Nachdem wir unseren ersten Entwurf beendet hatten, verbrachten wir gemeinsam unsere Freizeit und hatten viel Spaß. Am Abend gingen wir bowlen. Das hat allen auch großen Spaß gemacht. Dann gingen wir Nahrung für die morgige Fahrt nach Vilnius kaufen. Schließlich sollten wir schon 4 Uhr aufstehen. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen uns noch am Abend noch an der Promenade spazieren zu gehen. Dann verabschiedeten wir uns und gingen nach Hause.

Ein Tag in Litauen
Hier sind wieder Sue & Nils, diesmal aus Litauen. Heute Morgen standen wir um 3:45 Uhr auf, da um 4:40 Uhr Treff an der Schule war. Es dauerte 4 Stunden, bis wir ankamen . Nach unserer Ankunft begann unsere Führung durch Vilnius. Uns wurden viele wunderschöne Gebäude und Sehenswürdigkeiten gezeigt. Nachdem wir die Altstadt besser kennengelernt hatten, waren wir in einem litauischen Restaurant essen. Es gab einige Delikatessen, die aber nicht allen geschmeckt haben. Als wir wieder in Elk ankamen, trafen sich die Schüler wieder und spielten Basketball. Danach neigte sich der Tag langsam den Ende zu. Morgen wird ein intensiver Tag und dann geht es auch schon wieder nach Hause.

Der letzte Tag
Wir trafen uns um 9 Uhr an der Schule. Wir mussten mit unseren Austauschpartnern Fragen beantworten, der polnische Schüler auf Deutsch und der deutsche Schüler auf Polnisch. Danach fertigten acht Gruppen Plakate zu den Themen "etwas Schönes", "etwas Merkwürdiges", "etwas Lustiges" und "etwas typisch Polnisches" an. Die Fotos dafür hatten wir im Laufe der Woche geschossen. Außerdem haben wir ein Plakat mit dem Feedback der Schüler erstellt. Dieses ist fast ausschließlich positiv ausgefallen. Später kam der Präsident der Stadt (Bürgermeister) und schaute sich unser Projekt an.  Später hatten wir Freizeit. Um 17 Uhr trafen wir uns auf einem Bauernhof. Dort backten wir Brot. Die Eltern waren auch da und wir ließen den letzten Tag mit unseren neuen Freunden richtig ausklingen. Ca. 20 Uhr waren alle wieder zu Hause.

Abschlussbericht

„Wer ankommt muss auch abreisen können“

Wir (einzelne Schüler aus der Klassenstufe 8) saßen mit gemischten Gefühlen im Bus. Niemand wusste genau was auf uns zukommen würde. Alles was wir von unseren Partnerkindern wussten, war ihr Name und wie sie aussahen. Trotzdem wagten wir den Schritt ins Ungewisse. Der nette Empfang linderte die Angst. Von nun an waren wir auf uns selbst gestellt, lebten bei fremden Familien, mussten mit ihnen kommunizieren und den neuen Alltag meistern. Doch es kam alles besser als erwartet! Die Familien nahmen uns sehr gastfreundlich auf. Wir genossen jeden Tag in vollen Zügen, haben viel schönes, neues erlebt und gelernt. Zum Beispiel wie wir alle nach Litauen fuhren, Streite schlichteten und uns gegenseitig vieles neues beibrachten. Obwohl wir so unterschiedlich sind und aus so unterschiedlichen Kulturen kommen, haben wir so einiges gemeinsam. Doch die Abreise kam immer näher und wir verspürten das eine Woche nicht lang genug war. Am letzten Abend trafen wir uns alle auf einem Masurenhof. Es kamen die Familien der polnischen Kinder, Freunde und wir. Die Zeit verging rasend schnell und so schnell kam auch der nächste Morgen, der Tag der Abreise. Der Abschied viel uns allen sehr schwer und das spiegelte sich bei einigen in Tränen wieder. Die Hoffnung, dass wir uns alle im September wiedersehen spendete Trost. Dann kommen allerdings unsere Partnerkinder zu uns nach Halle und sammeln bei uns Erfahrungen und genießen alles so wie wir es taten. Beim Abschied wird uns oft erst klar, wie kostbar jeder Moment doch war. Eure Anna


[Kr 14.04.15]
[Pi 23.04.15]

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