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20 JAHRE IGS AUF TAFELN VEREWIGT

Die 20-jährige Geschichte der Integrierten Gesamtschule Halle wurde - dank des Fleißes der didaktischen Leiterin der Schule Frau Michalke - auf Tafeln verewigt, die man an der Wänden der Haupttreppe des Schulhauses zur Aula findet. Jedes Schuljahr - eine Tafel. Ein für das Schuljahr typischer Spruch, ein Artikel über die wichtigsten Ereignisse des Jahres, Presseberichte und einige Fotos sind die Elemente der "Jahresberichte". Hatte z. B. das Stadtgymnasium, wie alle Gymnasien Deutschlands, professionell gedruckte Jahresberichte für jedes Schuljahr mit statistischen und unterrichtsbezogenen Inhalten herauszugeben, die jeder Interessierte erwerben konnte und auch in Bibliotheken gesammelt wurden, so kann man unsere Schautafeln als modernes Pendent dazu nehmen. Man erkennt auf den Fotos einige ehemalige Schüler und Lehrer wieder, erinnert sich an gewisse Ereignisse, die das Schulleben bestimmten und kann nachvollziehen, dass die IGS in 20 Jahren schon so einige Hürden zu nehmen hatte. Das gibt uns die Hoffnung, auch die nächsten 10 Jahre meistern zu können.
Gegenüber der Schule entsteht auf dem Terrain der ehemaligen sowjetischen Militärkommandantur ein "Park der Generationen". Auf dem dahinter gelegenen Universitätsgelände wird in den nächsten Jahren das geisteswissenschaftliche Zentrum der Universität entstehen. Mit dem in der unmittelbaren Nähe gelegenen Steintor als ältestem Varieté Deutschlands, dem Martha-Haus uns gegenüber und unserer Schule "im Zentrum" wird sich die nähere Umgebung in der nächsten Zeit wohl stark verändern und noch mehr beleben. Bankier Lehmann hat in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts mit der Schenkung des Gebietes An der Lucke an die Stadt eine für ihn selbst und die Stadt kluge Entscheidung getroffen. Gute Aussichten für uns!

Hier die Sprüche der vergangenen Schuljahre. Die Autoren der Sprüche sind auf den Tafeln vermerkt.
1990/91 Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. 
91/92 Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst. 
92/93 Alles Fertige wird angestaunt, alles Werdende wird unterschätzt.
93/94 Anfangen im Kleinen, Ausharren in Schwierigkeiten, Streben zum Großen. 
94/95 Die Tage folgen einander wohl, aber sie gleichen sich nicht. 
95/96 Beginne nicht mit einem guten Vorsatz, sondern mit einer kleinen Tat. 
96/97 Beim Beginn einer Unternehmung und unweit des Ziels ist die Gefahr des Misslingens am Größten. 
97/98 Durch Versuch ist alles und jedes zu machen. 
98/99 Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut. 
99/00 Zeit hätte man wohl genug, wenn man sie nur wohl anlegte. 
00/01 Beisammen sind wir, fanget an! 
01/02 Was wäre das Leben ohne Hoffnung. 
02/03 Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann. 
03/04 Was noch zu leisten ist, bedenke, was du schon geleistet hast, vergiss. 
04/05 Was für die Gegenwart zu gut ist, ist gut genug für die Zukunft. 
05/06 Es ist einfacher, kritisch zu sein als korrekt.
06/07 Denken ist die Arbeit des Intellektes, Träumen sein Vergnügen. 
07/08  Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen! So wird dir ÄRGER erspart bleiben. 
08/09  Gewohnheiten machen alt. Jung bleibt man durch die Bereitschaft zum Wechsel. 
09/10  Jede schwierige Situation, die du jetzt meisterst, bleibt dir in Zukunft erspart. 
 Welchen "Spruch des Jahres" könnte man für das diesjährige Schuljahr nehmen? Vorschläge bitte an Frau Michalke richten.

[Bk 14-11-10] 

FOTOS DER TAFELN: SCHüLER DER E

Schuljahr 1990/91 - "Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen"

1991/92 - "Anfangen ist leicht - beharren ist Kunst"


Die erste Tafel weist darauf hin, dass der Schulstandort eine lange Tradition hat und seit 1869 ein wichtiges Element der Schullandschaft der Stadt Halle ist.
Fortsetzung der Jahrestafeln hier

INSTITUTIONEN IN DER NäHE DER SCHULE

Jung und alt in den Gebäuden um die Schule herum. 

Halle-Forum zur Entscheidung, das GSZ der MLU in der Emil-Abderhalden-Str. zu bauen 

Martha-Haus-Stiftung

Blick in den Zuschauerraum des Steintorvarietès  

Stadtplan  (MeineStadt.de)