GESCHICHTE MAL GANZ ANDERS
Die Steinzeit, ein Thema des Geschichtsunterrichts in der 5. Klasse, muss man nicht immer im Klassenraum erleben. Das dachte sich die Geschichtslehrerin Frau Becher und organisierte am 14. und 16.9.09 für alle Klassen eine Exkursion ins Landesmuseum für Ur- und Frühgeschichte. Was es hier zu sehen gibt, kann kein Klassenzimmer bieten. Echte Knochen, Skelette, Modelle und Werkzeuge der Steinzeitmenschen wurden bestaunt. Sie verschafften den Schülern eine Vorstellung über die für heutige Verhältnisse sehr widrig scheinenden Lebensumstände der Steinzeitmenschen. Als Emma (so groß wie damals ein durchschnittlicher Steinzeitmensch) da unter der Nachbildung eines Waldelefanten stand, wurde klar, wie gefährlich und schwierig die Jagd auf diese Tiere war. Dennoch bot das erfolgreiche Jagen dieser Tiere die Garantie zum Überleben, weil viele Teile im Alltag Verwendung fanden.
Mit Feuereifer waren dann auch alle bei der Sache, als es galt, selbst einmal in die Rolle unserer Vorfahren zu schlüpfen und steinzeitliche Gegenstände herzustellen. So wurde z.B. Schmuck angefertigt und auch ein „Steinzeithandy“, ein so genanntes Schwirrholz, was nur mit Feuer- und Sandsteinen bearbeitet wurde, hergestellt. Ein solches Holz benutzten die Menschen damals, um sich über große Distanzen zu verständigen. Beim Ausprobieren der Schwirrhölzer wurde schnell klar, dass es damals wohl viel mehr Platz und viel weniger Menschen gab als in der Jetztzeit.
[Eb, 16-09-09]

